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Innovative und schnell wachsende Unternehmen können weiter auf den Innovationskredit Hessen bauen

Offenbach am Main (ots) - Die aktuellen globalen Herausforderungen verlangen der hessischen Wirtschaft ein hohes Maß an Flexibilität und Mut zur Veränderung ab. Innovative Unternehmen können dieser Herausforderung besser begegnen. Das Hessische Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Hessischen Finanzministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) die erneute Verlängerung des Förderprodukts Innovationskredit Hessen bis zum 31. Dezember 2022 beschlossen, um hessische Unternehmen hierbei weiterhin zu unterstützen. Beim Innovationskredit Hessen wird die durchleitende Hausbank zu 70 Prozent vom Ausfallrisiko entlastet. Diese Risikoteilung ermöglicht die Finanzierung von erfolgversprechenden Vorhaben, die ohne eine solche Senkung des Risikos gegebenenfalls nicht zustande käme. Der Innovationskredit Hessen unterstützt innovative und schnell wachsende mittelständische Unternehmen sowie innovative Gründungsvorhaben. Es können Betriebsmittel sowie materielle und immaterielle Investitionen finanziert werden. Hierunter fallen beispielsweise Forschungs- und Entwicklungskosten, Investitionen für die Markteinführung neuer Produkte oder Investitionen in Digitalisierungsvorhaben. Unternehmensübertragungen von bzw. an innovativen Unternehmen sind ebenso förderfähig, wie die Kosten für die Einführung neuer Prozesse im Unternehmen. Ein erfolgreiches Beispiel liefert die emuclean GmbH aus Viernheim. Mit dem Innovationskredit Hessen finanzierte emuclean den Bau einer neuen Anlage zur Aufbereitung von industriellen, gefährlichen und nicht gefährlichen flüssigen Abfällen mittels Verdampfermethode. Es handelt sich hierbei um eine verfahrenstechnische Kombination unterschiedlicher Technologien. Die technische Innovation liegt in der Kombination der unterschiedlichsten Behandlungsstufen, von Pressen, Flocken, Fällen, pH-Werteinstellungen bis hin zur Vakuumverdampfung. Damit wird emuclean künftig zu den deutschlandweit wenigen Anlagen zählen, die mittels Verdampfermethode Wasser-Ölgemische aufbereiten können. Die Anlage wird vollautomatisch 24/7 betrieben. Das Unternehmen gehört zum Firmenverbund der Hoock Industrieentsorgungs GmbH. "Innovationen sind Investitionen in die Zukunft. Insbesondere in Anbetracht der Transformation unserer Wirtschaft ist neues und kreatives Denken ein Wettbewerbsvorteil: ob bei der Digitalisierung, der Kreislaufwirtschaft, Klima- und Energiepolitik, der neuen Ausrichtung von Lieferketten oder anlässlich der Folgen des demografischen Wandels. Mit der Verlängerung des Innovationskredits Hessen unterstützen wir die innovativen Köpfe unseres Landes und ihre Ideen auch weiterhin, dabei haben wir vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen im Blick", sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Finanzminister Michael Boddenberg. "Wir freuen uns sehr, dass wir zukunftsorientierte Firmen mit dem Innovationskredit Hessen weiterhin auf ihrem Weg begleiten können. Der Innovationskredit hat vielfältige Einsatzmöglichkeiten und er kann sowohl als alleinige Finanzierung als auch in Kombination mit anderen öffentlichen oder privaten Finanzierungen genutzt werden", erklärt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank. Für den Innovationskredit Hessen (https://www.wibank.de/wibank/innovationskredit-hessen/innovationskredit-hessen/392026) sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der KMU-Definition der EU, mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden (Small MidCaps) sowie natürliche Personen und Angehörige freier Berufe antragsberechtigt. Der Kreditbetrag beläuft sich auf 100.000 Euro bis 7,5 Millionen Euro und wird über die Hausbanken ausgereicht. Der Innovationskredit Hessen wird von der InnovFin KMU-Kredit-Garantiefazilität des Horizon 2020- Programms der Europäischen Union (Rahmenprogramm für Forschung und Innovation) und dem unter der Investitionsoffensive für Europa errichteten Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ermöglicht. Zweck des EFSI ist es, die Finanzierung und Durchführung produktiver Investitionen in der Europäischen Union zu fördern sowie den verbesserten Zugang zu Finanzierungen sicherzustellen. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der WIBank, für die unter anderem zinsgünstige Refinanzierungsmittel der Europäischen Investitionsbank (EIB) eingesetzt werden. Das Land Hessen unterstützt das Programm durch eine Risikopartnerschaft mit der WIBank. Pressekontakt: Claudia Ungeheuer Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (0)69 9132-3716 E-Mail: claudia.ungeheuer@wibank.de Original-Content von: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, übermittelt durch news aktuell

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Steigende Immobilienzinsen: Hessen-Darlehen der WIBank attraktive Alternative

Offenbach am Main (ots) - Kredite zur Finanzierung von Wohneigentum werden auch in Hessen wieder teurer. Der rasante Anstieg der Darlehenszinsen für Immobilienfinanzierungen liegt im allgemein steigenden Zinsniveau begründet. Auch die massive Steigerung der Inflationsrate ist ein Treiber dieser Entwicklung. Experten gehen davon aus, dass sich auch die Europäische Zentralbank bei ihrer nächsten Zinsentscheidung im Juni erstmals seit Jahren von ihrer Nullzins-Politik verabschieden wird. Der Traum vom Eigenheim lässt sich für viele junge Familien und Menschen mit geringem bis mittleren Einkommen damit nun noch schwerer erfüllen. Das Land Hessen hält über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen eine Förderung für selbst genutztes Wohneigentum bereit, der dem Bedarf begegnet. Das "Hessen-Darlehen Neubau" unterstützt den Neubau einer selbstgenutzten Immobilie oder den Erwerb von neu geschaffenem Wohnraum, während das "Hessen-Darlehen Bestandserwerb" den Kauf einer Bestandsimmobilie fördert. "Unser Ziel ist, dass jede und jeder in Hessen eine angemessene Wohnung zu einem bezahlbaren Preis finden kann. Darum stellen wir Rekordmittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung und unterstützen auch diejenigen, die einen Verdienst unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen haben und Eigentum erwerben wollen", sagte Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Al-Wazir. "Wir unterstützen das Land Hessen dabei, Wohnraum zu bezahlbaren Preisen zu schaffen. Unsere Aufgabe als Förderbank des Landes ist es, die entsprechenden Förderangebote so zu gestalten, dass sie auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst und für die Menschen in Hessen attraktiv sind", sagte Gottfried Milde, Sprecher der WIBank-Geschäftsleitung. Beide Förderprodukte bieten mit Blick auf die aktuelle Marktsituation attraktive Konditionen: Die WIBank gewährt ein Darlehen von bis zu 125.000 Euro, wobei für Passivhäuser ein Zuschlag von 20.000 Euro möglich und die Höhe bei Neubauten vom Grundstückswert abhängig ist. Der Sollzins beträgt 0,60 Prozent, die anfängliche Tilgung 3,00 Prozent und die Zinsbindung ist auf 20 Jahre gesichert. Eine hohe Flexibilität entsteht durch die Möglichkeit, individuelle Sonderzahlungen leisten zu können. Dank der nachrangigen Grundbuch-Eintragung der Grundschuld für das vollständige Darlehen kann ein geringerer Darlehenszinssatz bei der Hausbank für die restliche Finanzierung Anwendung finden. Erforderlich ist ein Eigenkapital von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten. "Mit dem nachrangigen Darlehen sichern wir genau den Teil der Finanzierung ab, den Hausbanken wegen eines höheren Risikos ablehnen oder nur gegen höhere Zinsen übernehmen", so Al-Wazir. Gerade in Zeiten wieder steigender Marktzinsen, seien die Darlehen des Landes eine wichtige Unterstützung beim Erwerb eines Eigenheims. Um zu gewährleisten, dass die Förderung auch dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird, spielt die Höhe des bereinigten Einkommens bei der Antragstellung eine große Rolle. Bei einem Vier-Personen-Haushalt liegt die Einkommensgrenze zwischen 58.638,00 und 59.938,00 Euro, was einem Jahreseinkommen von zwischen 84.750,00 und 86.625,00 Euro brutto entsprechen kann. Das maßgebliche Jahreseinkommen wird gemäß dem HWoFG individuell berechnet. Hierbei werden Abzüge von Werbungskosten, Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Abzüge der gesetzl. Rentenversicherung mitberücksichtigt. Die Antragstellung erfolgt bei der zuständigen Wohnungsbauförderstelle vor Ort. Weitere Informationen zu den Förderprogrammen, sowie zum Förderrechner, anhand dessen Sie direkt erfahren, ob eine Förderung für Sie in Frage kommt, finden Sie unter https://www.wibank.de/eigenheim. Pressekontakt: Claudia Ungeheuer Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (0)69 9132-3716 E-Mail: claudia.ungeheuer@wibank.de Original-Content von: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, übermittelt durch news aktuell

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Bilanz 2021: WIBank-Neugeschäft steigt leicht auf 3,4 Mrd. Euro

Offenbach am Main (ots) - - Bilanzsumme wächst weiter auf 26,5 Mrd. Euro - WIBank fördert digitale und nachhaltige Transformation von Kommunen und Unternehmen - Kommunale Breitbandförderung mehr als verdreifacht - Förderung im Mietwohnungsbau erhöht sich massiv - Während Bedarf an coronabedingten WIBank-Förderungen abnimmt, steigt Nachfrage nach regulärer Wirtschaftsförderung deutlich Im Geschäftsjahr 2021 konnte die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ihr Neugeschäftsvolumen von rund 3,2 Mrd. Euro auf 3,4 Mrd. Euro erhöhen. Auch die Bilanzsumme ist um rund 600 Mio. Euro auf 26,5 Mrd. Euro gestiegen. "Die aktuellen Herausforderungen zeigen erneut, wie wichtig eine gut funktionierende Förderbank ist. Die hessische Wirtschaft, die Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass die WIBank gemeinsam mit dem Land Hessen alles daransetzt, bedarfsgerechte Förderangebote zeitnah zur Verfügung zu stellen", so Thomas Groß, Vorstandsvorsitzender der Helaba, anlässlich der Bilanzpressekonferenz der WIBank. "Die Ereignisse der letzten Monate und Wochen machen deutlich, wie wichtig es ist, schnell und adäquat auf neue Entwicklungen und Rahmenbedingungen reagieren zu können. Die Notwendigkeit, mit hoher Geschwindigkeit und Priorität innovative Veränderungen zu unserer Zukunftssicherung voranzutreiben, liegt auf der Hand, denken wir nur an Themen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit", so Gottfried Milde, Sprecher der WIBank-Geschäftsleitung. "Mit unseren Angeboten unterstützen wir Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen dabei, diese großen Transformationsthemen aktiv voranzutreiben. Die Förderung von Digitalisierungsvorhaben oder Elektromobilität sind hierfür ebenso gute Beispiele wie die Unterstützung der hessischen Start-up-Szene, die für die Transformation der Wirtschaft von großer Bedeutung ist", fügt er hinzu. Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ergänzt: "Unsere Wirtschaft steht vor elementaren strukturellen Herausforderungen, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht erlebt haben. Die aktuellen Krisen - die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine - haben massive Auswirkungen auf Lieferketten, Energie- und Rohstoffpreise sowie wirtschaftliche Stabilität. Hinzu kommt die große Aufgabe, die Betriebe im Übergang zum klimafreundlichen Wirtschaften zu begleiten und dafür zu sorgen, dass Hessen lebenswert bleibt. Wir tun das mit zahlreichen Förderprogrammen, etwa zur Unterstützung der Wirtschaft oder deutlich besseren Konditionen bei der Förderung bezahlbaren Wohnraums. Hier haben wir mit der WIBank eine verlässliche und erfolgreiche Partnerin an der Seite, das hat die Corona-Pandemie noch einmal gezeigt. Damit sehen wir uns gewappnet für die Bewältigung der aktuellen Ukraine-Krise, die uns noch stark fordern wird. Darum prüfen wir gemeinsam mit der WIBank, wie wir entsprechende Hilfen für Unternehmen auf den Weg bringen können." Die Erhöhung des Neugeschäftsvolumens gegenüber dem von Corona-Hilfsmaßnahmen geprägten Vorjahr um 200 Mio. Euro resultiert vor allem aus erheblich gestiegenen Bewilligungen im Mietwohnungs- und Städtebau, aus erhöhten Infrastrukturfinanzierungen und einer höheren Breitbandförderung. Die beiden Geschäftsfelder bauen & wohnen sowie bilden & beschäftigen weisen im Geschäftsjahr 2021 mit einem Plus von rund 293 Mio. Euro und rund 24 Mio. Euro den größten Anstieg beim Neugeschäft auf. Der Anstieg im Geschäftsfeld bilden & beschäftigen ist auf die Umsetzung des REACT-EU-Maßnahmenpakets zur Unterstützung der Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zurückzuführen. Die Entwicklung in den vier Geschäftsfeldern der WIBank stellte sich folgendermaßen dar: versorgen & modernisieren Auf das Geschäftsfeld versorgen & modernisieren entfällt mit 1.953,2 Mio. Euro ein Anteil am Neugeschäft von gut 59 Prozent. Auch wenn das Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegen ist (2020: 1.924,2 Mio. Euro), stellt es unverändert das volumenstärkste Fördersegment der WIBank dar. Wesentliche Treiber für diese positive Geschäftsentwicklung waren insbesondere ein weiterhin hohes Fördervolumen für kommunale Infrastrukturinvestitionen, die Auszahlung pandemie-bedingter staatlicher Zuschüsse für Krankenhäuser sowie größere Refinanzierungen von Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr. Den hessischen Kliniken wurden für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Jahr 2021 insgesamt 814,1 Mio. Euro ausgezahlt (2020: 1.073,7 Mio. Euro). Auf unmittelbare Ausgleichszahlungen für Einnahmeausfälle bzw. Mehrkosten aufgrund der Behandlung von COVID-19-Patienten entfielen dabei mit 374,0 Mio. Euro etwa halb so viele Mittel wie im vorangegangenen Geschäftsjahr (2020: 769,7 Mio. Euro). Demgegenüber wuchs die pauschale Förderung von Klinikinvestitionen aus Landesmitteln von 273,1 Mio. Euro im Jahr 2020 auf 407,8 Mio. Euro im Jahr 2021 an. Landesverbürgte Krankenhausdarlehen für Sanierungs-, Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen wurden in Höhe von 32,3 Mio. Euro in vergleichbarer Höhe zum Vorjahr (2020: 30,9 Mio. Euro) bewilligt. Abseits der Förderung von Krankenhäusern bildet die Finanzierung von kommunalen Investitionsvorhaben mit rund 1.022 Mio. Euro weiterhin den zentralen Betätigungsbereich im Geschäftsfeld versorgen & modernisieren. Darin enthalten ist auch die Förderung des Breitbandausbaus von Kommunen und kommunalnahen Unternehmen, die sich auf 123,2 Mio. Euro mehr als verdreifacht hat (2020: 36,5 Mio. Euro). Außerdem lag auch 2021 wieder ein besonderer Schwerpunkt auf der Schulsektor-Förderung, inkl. Kindertagesstätten. Hier wurden 163,5 Mio. Euro bewilligt (2020: 161,5 Mio. Euro). Für die Finanzierung des Öffentlicher Personennahverkehrs in Hessen wurden von der WIBank Darlehensmittel in Höhe von insgesamt rund 297 Mio. Euro zugesagt. bauen & wohnen Das Geschäftsfeld bauen & wohnen hat 2021 rund 21 Prozent des Neugeschäfts auf sich vereint. Das Neugeschäftsvolumen lag mit 717,9 Mio. Euro fast 70 Prozent über dem Vorjahreswert von 424,4 Mio. Euro. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Darlehen und Zuschüsse im Mietwohnungsbau zurückzuführen, insbesondere weil Förderrichtlinien im sozialen Mitwohnungsbau an die Marktbedürfnisse angepasst wurden. So wurden etwa die Finanzierungszuschüsse und Darlehensbeträge deutlich erhöht sowie die Darlehenszinssätze durch den neugeschaffenen Zinszuschuss des Landes für die gesamte Bindungsdauer auf null Prozent gesenkt. In der Mietwohnungsbauförderung wurde im Jahr 2021 mit Bewilligungen von insgesamt 484,8 Mio. Euro das Vorjahresergebnis (2020: 223,3 Mio. Euro) mehr als verdoppelt. Davon entfielen 403,2 Mio. Euro auf Kredite, 81,6 Mio. Euro auf Zuschüsse und 11,3 Mio. Euro auf Bürgschaften des Landes Hessen. Die Förderung im Teilbereich Sozialer Mietwohnungsbau (Kredite und Zuschüsse) hat sich auf insgesamt 262,0 Mio. Euro gegenüber 118,2 Mio. Euro im vorangegangenen Berichtsjahr ebenfalls mehr als verdoppelt. Es entfielen 213,6 Mio. Euro auf die allgemeine Neubauförderung, 3,8 Mio. Euro auf die Modernisierungsförderung, 26,3 Mio. Euro auf das Studentische Wohnen, 2,1 Mio. Euro auf das Programm KIP-Wohnraum und 16,2 Mio. Euro auf den Ankauf von Belegungsrechten. Auch bei der Zusage von KfW- und Förderergänzungskrediten im Mietwohnungsbau haben sich die Bewilligungen mit 222,8 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 105,1 Mio. Euro) mehr als verdoppelt. In der klassischen Städtebauförderung (Bund-Länder-Programme) wurden im Jahr 2021 Zuschüsse in Höhe von 111,2 Mio. Euro für 149 Fördergebiete / Förderprojekte bewilligt (2020: 128,4 Mio. Euro für 153 Fördergebiete / Förderprojekte). In der energetischen Modernisierung kommunaler Nichtwohngebäude wurden 32 Projekte durch Zuschüsse mit einem Volumen von 9,2 Mio. Euro und damit mehr Mittel als im Vorjahr (2020: 32 Projekte mit 5,5 Mio. Euro) bewilligt. Im Programm für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen wurden im Berichtsjahr 74 Vorhaben mit einem Zuschussvolumen von 5,8 Mio. Euro und damit auch mehr als im vorherigen Berichtsjahr (2020: 66 Vorhaben mit 5,3 Mio. Euro) bewilligt. gründen & wachsen Das Neugeschäftsvolumen im Geschäftsfeld gründen & wachsen ist 2021 von 852,1 Mio. Euro auf 665 Mio. Euro zurückgegangen und hat sich damit auf Vor-Krisenniveau eingependelt. Der Rückgang resultiert aus einer gesunkenen Nachfrage nach Corona-Hilfsprogrammen der WIBank. Im Geschäftsfeld gründen & wachsen kommen sowohl die klassischen Elemente der Wirtschaftsförderung, wie Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungen als auch die Gewährung bzw. Weiterleitung von Mitteln u.a. aus den europäischen Fonds zur Wirtschaftsförderung zum Einsatz. Die Corona-Pandemie hat die Aktivitäten im Darlehens- und Bürgschaftsgeschäft des Geschäftsfeldes gründen & wachsen 2021 weiterhin stark geprägt. So wurden die sehr kurzfristig nach Eintritt der Pandemie eingeführten Fördermöglichkeiten mehrfach verlängert und an die sich verändernden Bedingungen angepasst. "Auch im Jahr 2021 haben wir wieder alles darangesetzt, die hessischen Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre durch die Corona-Krise verursachte angespannte Liquiditätssituation zu verbessern und damit ihre Existenz zu sichern. Auch wenn die Pandemie noch immer nicht überstanden ist, beobachten wir, dass die Nachfrage nach unseren übrigen Wirtschaftsförderprodukten, wie Beteiligungen, Gründungs- und Wachstumsfinanzierung oder auch unserem klassischen Existenzgründungsdarlehen, wieder merklich gestiegen ist", so Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung. Und weiter: "Es wird zunehmend deutlich, dass die Transformation der Wirtschaft unter den Aspekten Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Resilienz enorm an Bedeutung gewinnt und unser Geschäft prägen wird. Die WIBank steht auch bei diesen Zukunftsthemen den Unternehmen zuverlässig zur Seite." Mit dem Förderprodukt Hessen-Mikroliquidität können Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden und Soloselbständige ohne Einbindung einer Hausbank durch die Corona-Krise entstandene Liquiditäts- bzw. Betriebsmittelbedarfe finanzieren. Obwohl das Programm weiterhin nachgefragt wird, ist die Neugeschäftsentwicklung im Vergleich zum ersten Pandemiejahr stark rückläufig. Dies ist unter anderem auf die neben der Soforthilfe eingeführten Überbrückungshilfen als weitere Zuschussmöglichkeiten zurückzuführen. Bis zum 31.12.2021 wurden 1.080 Anträge mit einem Volumen von rund 30,2 Mio. Euro zugesagt (2020: 7.562 Anträge, 221,4 Mio. Euro). Bei dem klassischen Existenzgründungsdarlehen Hessen-Mikrodarlehen stieg das Bewilligungsvolumen im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum pandemiebedingt eher schwachen Vorjahr um mehr als 50 Prozent auf rund 2,0 Mio. Euro für 69 Anträge an und entspricht damit dem Vor-Corona-Niveau. Die Anzahl der eingereichten Anträge war insbesondere ab dem zweiten Halbjahr 2021 bedeutend höher als im ersten Halbjahr. Auch die Nachfrage nach dem weiteren Kriseninterventionsprogramm Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen für Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitenden fiel im Vergleich zum Vorjahr, vorwiegend ab der zweiten Jahreshälfte, deutlich geringer aus. 2021 wurden insgesamt 22 Anträge mit einem Volumen von rund 5,2 Mio. Euro zugesagt (2020: 115 Anträge, 15 Mio.). Die Antrags- und Bewilligungszahlen im Programm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW) sind gegenüber 2020 gestiegen. Insbesondere ab dem zweiten Halbjahr 2021 verzeichnete die WIBank eine verstärkte Nachfrage, was in diesem Programm zu einem Gesamtbewilligungsvolumen von 145,5 Mio. Euro geführt hat (2020: 107,1 Mio.). Das Beteiligungsgeschäft der WIBank, das von der Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH (BM H) umgesetzt wird, entwickelte sich 2021 weiter positiv. Während im Jahr 2020 die Nachfrage nach Liquidität stark stieg, waren hessische Unternehmen 2021 wieder verstärkt auf der Suche nach Gründungs-, Innovations- und Wachstumsfinanzierungen. Die Anfragen für die Corona-Hilfen in Form von Liquiditätsbeteiligungen gingen in der zweiten Jahreshälfte 2021 zurück. Insgesamt wurden einschließlich Mikromezzaninkapital 75 Beteiligungen bewilligt (2020 waren es 76), wobei das bewilligte Gesamtvolumen mit 22,3 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 28,9 Mio. Euro lag. Erwähnenswert ist außerdem die 10 Mio. schwere Aufstockung der Beteiligungsfonds Hessen Kapital III seitens des Landes Hessen durch das REACT-EU-Förderprogramm, die vor allem Gründenden und jungen Unternehmen in der Seed-Phase zugutekommen soll. Auch die Landwirtschaftsförderung in Hessen wird von der WIBank umgesetzt. 2021 flossen mehr als 324 Mio. Euro Förderung an hessische Landwirtinnen und Landwirte (2020: 305 Mio. Euro). bilden & beschäftigen Im Geschäftsfeld bilden & beschäftigen wurden im Jahr 2021 insgesamt 832 Bewilligungen mit einem Neugeschäftsvolumen von 65,8 Mio. Euro ausgesprochen (2020: 42,1 Mio. Euro), was einem Anstieg von 56,3 Prozent entspricht. Hier werden Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmittel eingesetzt. Die sehr deutliche Erhöhung ist zum überwiegenden Teil auf die Förderung von REACT-EU-Maßnahmen zurückzuführen. Hierbei werden EU-Mittel zur "Unterstützung der Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und ihrer sozialen Folgen und der Vorbereitung einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft" eingesetzt. Dies erklärt die stark gestiegenen Bewilligungen im Bereich der sozialen Inklusion, in die 33,8 Mio. Euro flossen, im Vergleich zu 12,3 Mio. in 2020. Programme zur Bildung und Qualifizierung wurden mit 32,0 Mio. (2020: 29,7 Mio. Euro) bezuschusst. In der Strukturfondsförderung gilt es auch im Jahr 2022, neue Herausforderungen zu bewältigen: Während einerseits die Förderungen aus der Periode 2014-2020 auslaufen, ist die Förderperiode 2021-2027 bereits in vollem Gange. Zu deren Vorbereitung gehörten u.a. das neu eingeführte WIBank-Kundenportal, die Anpassung und Optimierung der IT-Infrastruktur und die Erarbeitung der neuen wesentlichen Förderbedingungen in enger Abstimmung mit dem Land Hessen. Mitte des Jahres 2022 wird die Förderung von Vorhaben der neuen Förderperiode beginnen. Ertragslage Die wesentlichen Ertragskomponenten der WIBank, bestehend aus Zins- und Provisionsergebnis, sind im Geschäftsjahr 2021 um 12,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 129,4 Mio. Euro angestiegen. Das Zinsergebnis der WIBank ist die wichtigste Ertragskomponente. Es beträgt im Geschäftsjahr 2021 71,1 Mio. Euro, inkl. Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen, und liegt damit auf dem Vorjahresniveau. Auch das Provisionsergebnis als zweite bedeutende Ertragskomponente lag mit 58,3 Mio. Euro spürbar über dem Vorjahreswert von 45,7 Mio. Euro. Es besteht vor allem aus der Vergütung von erbrachten bzw. erstatteten Dienstleistungen im Rahmen der Übernahme von hoheitlichen Aufgaben für das Land Hessen sowie aus den Verwaltungskostenbeiträgen für die Treuhandkredite. Grund für die deutliche Steigerung des Provisionsergebnisses ist die kurzfristige Aufstockung der noch laufenden EU-Förderperiode durch die EU-REACT-Mittel und die parallele Vorbereitung der neuen Förderperiode 2021-2027. Claudia Hillenherms, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung, kommentiert das WIBank-Ergebnis so: "Mit der Steigerung der Bilanzsumme auf 26,5 Mrd. Euro und den stabilen und gut diversifizierten Erträgen blicken wir zufrieden auf eine sehr solide Entwicklung der WIBank-Ergebnisse. Das verdanken wir in erster Linie unseren Mitarbeitenden, die in einer anhaltenden Ausnahmesituation auch 2021 wieder vollen Einsatz gezeigt haben. Dafür gebührt ihnen unsere Anerkennung und ausdrücklicher Dank." Die Verwaltungsaufwendungen für die WIBank betragen 82,1 Mio. Euro und sind damit im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Mio. Euro angestiegen. Dieser Anstieg resultiert aus dem Zuwachs der Personalaufwendungen (+5,3 Mio. Euro) und der Sachaufwendungen (+3,1 Mio. Euro); letztere wegen des Einsatzes von externen Beschäftigten zur Abfederung der zusätzlichen Aufgaben. Der Personalbedarf hat sich vor allem infolge der Corona-Sonderprogramme aber auch wegen der überlappenden EU-Förderperioden abermals deutlich erhöht. Der Jahresüberschuss beträgt nach 18,6 Mio. Euro in 2020 16,6 Mio. Euro in 2021. "Damit bewegt sich das Ergebnis 2021 auf dem Niveau der vergangenen Jahre und stellt damit auch in unsicheren Zeiten weiterhin eine solide Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der monetären Förderpolitik des Landes Hessen dar", so Hillenherms abschließend. Pressekontakt: Claudia Ungeheuer Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (0)69 9132-3716 E-Mail: claudia.ungeheuer@wibank.de Original-Content von: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, übermittelt durch news aktuell

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WIBank richtet Gründungs- und Wachstumsfinanzierung neu aus

Offenbach am Main (ots) - Regionalförderung wird gestärkt und Kombination mit anderen Förderprodukten ermöglicht Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) richtet in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ihr Förderprodukt "Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen" neu aus. Ab dem 1. April 2022 stellt die WIBank die Refinanzierung auf das neue KfW-Förderprogramm "ERP-Förderkredit (KMU)" um und bietet künftig das Förderprodukt "GuW Hessen (ERP)" an. Neu ist die ab sofort auch von Seiten der KfW verstärkte Regionalförderung durch besonders günstige Zinssätze für Investitionen in GRW-Gebieten. Der Zusatzvorteil für Investitionen in Hessen bleibt bestehen: Die WIBank stellt kleinen und mittleren Unternehmen sowie freiberuflich Tätigen, die ihre Vorhaben in Hessen über einen zinsgünstigen Kredit bis 1 Mio. Euro finanzieren möchten, zu den ohnehin günstigen KfW-Zinssätzen, einen generellen Zinsvorteil von zehn Basispunkten und einen zusätzlichen Zinsvorteil von weiteren zehn Basispunkten für EFRE-Vorranggebiete zur Verfügung. Besonders vorteilhaft ist das neue hessische Förderprodukt "GuW Hessen (ERP)" demnach für junge Unternehmen, die in GRW-Vorranggebieten investieren. Außerdem darf "GuW Hessen (ERP)" künftig auch mit Zuschüssen des Landes Hessen kombiniert werden. "Wir unterstützen Gründerinnen und Gründer beim Eintritt in den Markt und bestehende Unternehmen bei der Wahrnehmung neuer Chancen. Denn nicht nur für den Übergang in eine klimafreundliche und nachhaltige Wirtschaftsweise brauchen wir Innovationen ebenso wie Investitionen", sagt Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. "Wir begrüßen die Stärkung der regionalen Förderung sehr, denn sie erhöht die Attraktivität Hessens als Wirtschafts- und Investitionsstandort enorm. Durch die besondere finanzielle Unterstützung für Investitionen in GRW-Gebieten und EFRE-Vorranggebieten werden die regionalen Wirtschaftsstrukturen verbessert, Arbeitsplätze erhalten und neu geschaffen, und die Wettbewerbsfähigkeit der Region gesteigert", ergänzt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank. Seit zwei Jahrzehnten ist das Förderprodukt "Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen" ein großer Erfolg und hat es zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern in Hessen ermöglicht, ihre Vorhaben zinsgünstig zu finanzieren. Seit 2002 hat die WIBank mehr als 17.000 Anträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 3,3 Milliarden Euro bewilligt. GuW Hessen (ERP) wird im Hausbankenverfahren zur Verfügung gestellt. Die WIBank vergibt die Förderkredite demnach über die jeweilige Hausbank, welche die Mittel an die Endkreditnehmenden weiterleitet. Erste Anlaufstelle für Interessierte ist neben der Förderberatung der WIBank also immer auch die Hausbank, die den Unternehmen bei der Antragstellung der Fördermittel zur Seite steht und den Antrag im Namen der Endkreditnehmenden an die WIBank weiterleitet. Was ändert sich? - Entfall der Unterscheidung in "Gründung" oder "Wachstum": Künftig ein vom Unternehmensalter unabhängiges Förderprogramm für alle Unternehmen. - Entfall eines Kombinationsverbots: Kombinationen mit Zuschüssen des Landes Hessen sind künftig erlaubt. - Verstärkte Regionalförderung: GRW-Gebiete sind automatisch auch EFRE-Vorranggebiete. Daher profitieren Vorhaben in hessischen GRW-Gebieten künftig doppelt: einerseits mit den günstigeren KfW-Zinssätzen andererseits zuzüglich der EFRE-Zinsvergünstigung der WIBank Was bleibt gleich? - Hessischer Fördervorteil: Es werden weiterhin eine einfache Zinsvergünstigung von 0,1% p.a. und eine zusätzliche EFRE-Zinsvergünstigung von 0,1% p.a. gewährt. - Günstigere Zinsen für junge Unternehmen: Junge Unternehmen erhalten nach wie vor günstigere Zinssätze als etablierte Unternehmen. - Programmbedingungen: Antragsberechtigte, Verwendungszwecke, Laufzeiten, Beihilferechtliche Grundlage (De-minimis), etc. bleiben unverändert. - Antragsprozess und Formular Erklärungen GRW-Gebiete: Abkürzung für Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur EFRE-Vorganggebiete: Bestimmte Regionen mit besonderem Förderbedarf, in denen Gründer/innen und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) höhere Fördersätze erhalten. Pressekontakt: Claudia Ungeheuer Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (0)69 9132-3716 E-Mail: claudia.ungeheuer@wibank.de Original-Content von: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, übermittelt durch news aktuell

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Unfall an Offenbacher S-Bahnstation

Offenbach am Main (ots) - An der Offenbacher S-Bahnstation Marktplatz kam es am Dienstag zu einem Unfall, bei dem ein stark unter Alkoholeinfluss stehender 45-jähriger wohnsitzloser Mann von einer S-Bahn touchiert wurde und hinter der S-Bahn ins Gleis stürzte. Gegen 13 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main der Notruf einer Reisenden ein, dass eine männliche Person in den Gleisen der S-Bahnstation Marktplatz liegen würde. Bis Einsatzkräfte vor Ort eintrafen hatten Reisende den Mann bereits aus dem Gleis gezogen. Durch den Sturz hatte er sich eine stark blutende Platzwunde am Kopf zugezogen. Rettungssanitäter versorgten ihn noch am Bahnsteig und brachten ihn anschließend mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Offenbacher Krankenhaus. Nach Zeugenaussagen gegenüber den Beamten der Bundespolizei wäre der Mann mit einer S-Bahn in der S-Bahnstation angekommen, dort ausstiegen und dann aufgrund seines alkoholisierten Zustandes über den Bahnsteig getorkelt. Als die S-Bahn ausfuhr, lief der Mann gegen die S-Bahn, kam hierdurch ins stolpern und fiel hinter der S-Bahn in das Gleis. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main Pressesprecher Ralf Ströher Mobil: 0172/8118752 E-Mail: Ralf.Stroeher@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main, übermittelt durch news aktuell

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Infrastrukturfinanzierung weiterhin im Mittelpunkt der Förderbank-Aktivitäten

Offenbach am Main (ots) - Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) hat auch 2021 wieder mit einem Großteil ihres Neugeschäfts Städte, Gemeinden und kommunalnahe Unternehmen unterstützt. Mit rund 1,95 Milliarden Euro macht dieses fast 60 Prozent des gesamten WIBank-Neugeschäftes aus. Wesentliche Themen waren - neben der Auszahlung pandemie-bedingt hoher staatlicher Zuschüsse für Krankenhäuser - ein unverändert hohes Fördervolumen für kommunale Infrastrukturinvestitionen sowie größere Refinanzierungen von Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr. "Als Förderbank des Landes Hessen gehört es zu unserer DNS, Kommunen und Institutionen bei Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen zu unterstützen und mit ihnen gemeinsam durch entsprechende Förderangebote die großen Transformationen unserer Zeit anzugehen. Die hohen Investitionsanstrengungen der Kommunen und kommunalen Einrichtungen sind eine wichtige Basis, um Hessinnen und Hessen auch in Zukunft eine hohe Lebensqualität zu sichern", so Gottfried Milde, Sprecher der WIBank-Geschäftsleitung. Kommunale Investitionsvorhaben stellen weiterhin den zentralen Förderbereich der WIBank dar. Die Förderung kommt Investitionen in ganz unterschiedlichen Bereichen der öffentlichen Infrastruktur zugute. 2021 entfiel sie im Wesentlichen auf Förderzusagen aus Mitteln des Hessischen Investitionsfonds (219,0 Mio. Euro), auf Investitionsförderungen mit Hilfe des Landessondervermögens Hessenkasse (69,2 Mio. Euro), auf die Umsetzung von Bundeszuschüssen im Rahmen der Kommunalinvestitionsprogramme KIP (105,7 Mio. Euro), den Breitbandausbau von Kommunen und kommunalnahen Unternehmen (123,2 Mio. Euro) sowie auf die stark gestiegene Finanzierung öffentlicher Investitionen außerhalb von öffentlichen Förderprogrammen (490,5 Mio. Euro). Ergänzt wurde die Förderung im kommunalen Bereich durch die Bewilligung von Fördermitteln für die Gewässerentwicklung und den Hochwasserschutz im Jahr 2021 in Höhe von insgesamt 15,0 Mio. Euro. Hessischen Kliniken wurden für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Jahr 2021 insgesamt 814,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt (2020: 1.073,7 Mio. Euro). Fokus auf hohem Investitionsbedarf im Schulsektor Die Corona-Pandemie hat erneut die Dringlichkeit vor Augen geführt, vor allem Schulen digitaler aufzustellen. Mit dem Förderprogramm Digitalpakt Schule stehen hessischen Schulen seit Ende 2019 insgesamt rund 547 Mio. Euro zur Digitalisierung zur Verfügung. Außerdem sind neben der großvolumigen Finanzierung eines Schulneubaus durch eine städtische Baugesellschaft 2021 zwei neue Förderprogramme für Investitionen in die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern sowie für mobile Luftreinigungsgeräte für den Infektionsschutz in Schulen und Kindertagesstätten an den Start gegangen. Allein von November bis Dezember 2021 erhielten 28 kommunale Schulträger sowie örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe vorläufige Zuwendungsbescheide über Zuschüsse in Höhe von insgesamt 17,6 Mio. Euro zur Finanzierung von Luftreinigungsgeräten. Insgesamt wurden im Rahmen der Schulsektor-Förderung, inkl. Kindertagesstätten, 163,5 Mio. Euro bewilligt (2020: 161,5 Mio. Euro). Für die Pflegeschule Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe erhielten die AGAPLESION Diakonie Kliniken als Bildungsträger Zuschüsse in Höhe von 80.000 Euro zur Anschaffung von 140 Tablets und 140 Tablet-Pens für fünf Klassen. Investitionen in Ressourcenschutz stärken "Nachhaltigkeitsthemen wie Energieeffizienz, Umwelt- und Ressourcenschutz, aber auch die nachhaltige soziale und ökonomische Entwicklung des Landes Hessen sind ebenfalls wesentliche Aspekte unserer Förderprogramme, die wir dahingehend stetig weiterentwickeln", so Gottfried Milde. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Verkehrsunternehmen HEAG mobilo GmbH mit Sitz in Darmstadt, das einen lokal emissionsfreien Nahverkehr anstrebt. Dafür hat sich das Unternehmen unter anderem zum Ziel gesetzt, seine Buslinien bis 2025 elektrisch zu betreiben. Für diesen Zweck wurde dem Unternehmen im Jahr 2021 ein zinsgünstiges Darlehen über rund 9,7 Mio. Euro für die Beschaffung von 30 Elektro-Omnibussen zur Verfügung gestellt. Pressekontakt: Claudia Ungeheuer Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (0)69 9132-3716 E-Mail: claudia.ungeheuer@wibank.de Original-Content von: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, übermittelt durch news aktuell

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Betrunkener zwingt ICE zur Notbremsung

Offenbach am Main (ots) - Im Hauptbahnhof Offenbach hat ein stark alkoholisierter 51-jähriger Offenbacher einen ICE zur Notbremsung gezwungen, als er Samstagabend an der Bahnsteigkante saß und die Beine in den Gleisbereich streckte. Als der Lokführer den Mann gegen 19.10 Uhr an der Bahnsteigkante erkannte, leitete er sofort eine Notbremsung ein. Gerade noch rechtzeitig zog der Mann die Beine zurück und konnte so schlimmeres verhindern. Bei dem Offenbacher, der noch am Bahnsteig von einer Streife der Bundespolizei in Gewahrsam genommen wurde, konnte eine Atemalkoholkonzentration von 1,9 Promille festgestellt werden. Bis der ICE gegen 20 Uhr die Fahrt fortsetzte, kam es bei weiteren sechs Zügen zu Verspätungen. Gegen den 51-Jährigen, der in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde, hat die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main Pressesprecher Ralf Ströher Mobil: 0172/8118752 E-Mail: Ralf.Stroeher@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main, übermittelt durch news aktuell

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WIBank hat bisher mehr als 1,5 Mrd. Euro Corona-Hilfen zur Verfügung gestellt

Offenbach am Main (ots) - Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 hat die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) im Auftrag des Landes hessische Kommunen, Unternehmen, Bildungsträger sowie Gesundheitseinrichtungen mit insgesamt mehr als 1,5 Mrd. Euro unterstützt. Dabei handelt es sich um Hilfen in Form von (Treuhand-)Darlehen, Krediten, Zuschüssen, Beteiligungen und Bürgschaften. Auch wenn die Pandemie noch nicht überstanden ist, blickt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen optimistisch in die Zukunft: "Ein Großteil der Unternehmen in Hessen hat es bemerkenswert gut durch die Corona-Krise geschafft. Das ist einerseits den zahlreichen Hilfsprogrammen zu verdanken, die wir gemeinsam mit dem Land, dem Bund und anderen Akteuren aus der hessischen Wirtschaft erarbeitet und bereitgestellt haben. Vor allem sind hier aber das enorme Engagement, das Durchhaltevermögen und die Kreativität vieler Unternehmerinnen und Unternehmer hervorzuheben. Sie tragen maßgeblich dazu bei, den Wirtschaftsstandort Hessen nachhaltig zu stärken." Die WIBank hat allein an die hessische Wirtschaft seit Beginn der Corona-Pandemie bis Ende 2021 8.779 Kredite und Darlehen als Corona-Hilfen mit einem Gesamtvolumen von rund 272 Mio. Euro bewilligt. Hierbei haben vor allem kleine und mittlere Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und freiberuflich Tätige in Hessen von den beiden bereits Ende März und Anfang April 2020 eingeführten Landes-Hilfsprogrammen Hessen-Mikroliquidität und Liquiditätshilfe für KMU in Hessen profitiert. Beide Programme können noch bis zum 31.März 2022 beantragt werden. Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis wurden für Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen über die zur WIBank gehörende Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH (BM H) bis Ende 2021 38 Liquiditätsbeteiligungen in Höhe von 16,4 Mio. Euro bewilligt. Um Unternehmerinnen und Unternehmern die Aufnahme großvolumiger Bankkredite zu erleichtern, hat das Land Hessen im Rahmen von Landesbürgschaften sowie über die WIBank-Bürgschaften (Covid-19) hessische Unternehmen mit Bürgschaften in Höhe von insgesamt rund 42,2 Mio. Euro unterstützt. Die WIBank ist als Mandatar des Landes Ansprechpartnerin und bearbeitende Stelle für diese Bürgschaften. Hessischen Krankenhäusern wurden knapp 1.144 Mio. Euro Treuhandzuschüsse bewilligt. Davon wurden ca. 10 Mio. Euro aus Landesmitteln zur Beschaffung von Beatmungsgeräten und rund 1.134 Mio. Euro aus Bundesmitteln als Ausgleichszahlung und Versorgungsaufschlag an Krankenhäuser aufgrund von Sonderbelastungen durch das Corona-Virus ausgezahlt. Allein von November bis Dezember 2021 erhielten 28 kommunale Schulträger sowie örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe vorläufige Zuwendungsbescheide über Zuschüsse in Höhe von insgesamt 17,6 Mio. Euro zur Finanzierung von Luftreinigungsgeräten. Außerdem wurde hessischen Kommunen mit rund 13,4 Mio. Euro Treuhandzuschüssen zur Unterstützung von Sportstätten, wie z.B. zur Sanierung von Schwimmbädern, unter die Arme gegriffen. Auch für Gaststättenbetriebe in Hessen wurden rund 2,5 Mio. Euro Treuhandzuschüsse zur Verfügung gestellt. "Mit den auch durch das Land Hessen ermöglichten Corona-Hilfen für das öffentliche Leben, das Gesundheitssystem und die hessische Wirtschaft ist es uns gemeinsam gelungen, die Menschen durch die Corona-Pandemie zu begleiten und die Gesellschaft zu stärken. Hinter tausenden von bearbeiteten Hilfsanträgen stehen tausende Schicksale in oft existentiellen Nöten. Die Menschen können weiter auf uns zählen und es ist gut, dass wir in Hessen eine so leistungsstarke Förderbank haben, die auch und gerade in Krisenzeiten eine wichtige Partnerin ist", ziehen Finanzminister Michael Boddenberg und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir eine positive Bilanz. "Auch wenn uns das Thema Corona-Hilfen alle nach wie vor enorm in Anspruch nimmt, so umfasst unser Förderauftrag viel mehr. Beispielsweise sind Digitalisierung und Nachhaltigkeit große Herausforderungen, die uns alle betreffen und die wir mit unseren Förderangeboten entsprechend begleiten. Egal ob Unternehmen oder Kommunen - als Förderbank des Landes stehen wir allen Beteiligten bei diesem wichtigen Transformationsprozess unterstützend zur Seite, um Hessen insgesamt stark für die Zukunft zu machen und den Strukturwandel weiter erfolgreich voranzutreiben", kommentiert Gottfried Milde, Sprecher der WIBank-Geschäftsleitung. Pressekontakt: Claudia Ungeheuer Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (0)69 9132-3716 E-Mail: claudia.ungeheuer@wibank.de Original-Content von: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, übermittelt durch news aktuell

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